Ausflug 2019 der Osteoporose-Selbsthilfegruppe an den Rursee und nach Monschau

Ein Bericht von Gabriele Preetz-Kirchhoff

 

Nur neun Monate nach der letzten Tagesreise stand bereits am 18. Juni der jährliche Ausflug der Osteoporose-Selbsthilfegruppe an – das Ziel in diesem Jahr: der Naturpark Eifel. Los ging es wie üblich um 8:30 Uhr an der Post in Bad Honnef, und schon gegen 10 Uhr erreichte der Bus den Schiffsanleger in Schwammenauel am Rursee. Die rund 50 Teilnehmer(innen) verteilten sich auf die verschiedenen Decks, genossen die Ruhe auf dem Wasser, den Sonnenschein und das satte Grün der umliegenden Wälder – und hätten bei entsprechender Aufmerksamkeit aus den Bordlautsprechern manch Wissenswertes über die Talsperre und den Naturpark mit seiner Tier- und Pflanzenwelt erfahren können. Vorbei am Kermeterufer legte die „Stella Maris“ nach 45 Minuten in Rurberg am Obersee an, und mit dem Bus ging es weiter nach Einruhr. Nach dem Mittagessen im dortigen Hotel „Seemöwe“ posierten die Honnefer zum Gruppenfoto, anschließend brachte der Bus sie ins nahe gelegene Monschau.

 

Hier besuchten die meisten zunächst die riesige Ausstellungshalle der Glashütte mit unzähligen farbenprächtigen Glaskreationen, deren traditionelle Herstellung wenig später bei einer nicht nur für den Handwerker schweißtreibenden Vorführung bestaunt werden konnte. Ein Glasbläser ließ uns eindrucksvoll miterleben, wie er die glühende Masse aus dem über 1.000 Grad heißen Ofen durch den Zusatz von Metalloxyden für die verschiedenen Farbtöne und durch geschicktes Ziehen, Kneifen und Blasen in niedliche kleine Glaspferdchen, kunstvolle Vasen oder funkelnde Gefäße verwandelte. Wahrlich, ein Meister seines Fachs!

 

Von der Blütezeit Monschaus als Tuchmacherstadt im 17. und besonders in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zeugen das berühmte „Rote Haus“ und das „Haus Troistorff“ im historischen Altstadtkern, die zugleich als Fabrikationsstätten dienten. Da Monschau den zweiten Weltkrieg dank der schnellen Einnahme durch amerikanisches Militär im September 1944 weitgehend unzerstört überstanden hatte, können sich die Besucher bis heute an diesen prachtvollen Bürgerhäusern und den mittelalterlichen Fachwerkgebäuden entlang der Rur erfreuen. Anstelle eines beschwerlichen Stadtrundgangs konnte unsere Gruppe zur Ortserkundung das eigens dafür gebuchte Touristen-Bähnchen nutzen, das durch die engen Gassen bis hoch zur Burg zuckelte. Hier bot sich den Gästen zum Abschluss ein wunderschöner Blick auf das nun zu unseren Füßen liegende Eifelstädtchen.

 

„Gab es denn gar nichts zu bemängeln?“, könnte man fragen. Doch, wir mussten nämlich auf unsere Trainerin Heidi Wunner verzichten, die mit einer Erkältung zuhause geblieben war. Alles andere hatten Regine Babel und einige engagierte Damen wie gewohnt bestens vorbereitet und organisiert. Als Dank gab es auf der Heimfahrt im Bus von allen Reisenden einhelligen Beifall.

 

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